Die Entwicklungen, die den Arbeitsplatz der Zukunft bestimmen werden, wie zum Beispiel die Globalisierung und sich verändernde Demografien, tragen zur Informationsüberflutung bei. Bis 2020 werden der Umfang der digitalen Informationen um das 30-fache wachsen und die Anzahl der Dateien um das 60-fache steigen. Die Archivierung von Dokumenten wird zu einer zentralen Aufgabe, deren Komplexität stark unterschätzt wird. Das so genannte Daten Konzept führt zusammen mit einem sich verändernden Arbeitsumfeld dazu, das ein wirksames Informationsmanagement und die konsequente Einhaltung von verbindlichen Richtlinien zum Umgang mit Dokumenten für Organisationen in allen vertikalen Märkten unverzichtbar wird. Die Ergebnisse von neuen Studien belegen, dass viele europäische Organisationen ihre geschäftsrelevanten Dokumentenprozesse noch nicht effektiv steuern. Damit sind sie für die Zukunft nicht gerüstet. Die Studie zeigt auch auf, dass selbst die am schärfsten regulierten Branchen dieser Gefahr ausgesetzt sind. Nahezu ein Drittel der Unternehmen verfügt laut Studie jedoch nicht über Kontrollmechanismen für die geschäftsrelevante Archivierung von Dokumenten. Noch besorgniserregender ist die Tatsache, dass bei 31 Prozent aller europäischen Unternehmen immer noch die Tendenz besteht, wichtige Dokumente zu verlieren. Organisationen im Bildungssektor sind mit 38 Prozent am meisten gefährdet. Diese Organisationen geben an, gelegentlich wichtige Geschäftsinformationen zu verlieren oder zu verlegen. Über die Hälfte aller Unternehmen (52 Prozent) sehen signifikante Verzögerungen bei den Geschäftsprozessen als die schwerwiegendsten Folgen. Weitere Folgen reichen von Imageschäden bis zu nicht beglichenen Rechnungen, vom Verlust kritischer Geschäftsinformationen bis zu Verstößen und unzufriedenen Kunden. Die Studie deckt auf, dass sich viele Organisationen aus allen vertikalen Sektoren einem unnötigen Risiko aussetzen, wenn es um das Thema Dokumentensicherheit geht.